Bei Terra Verde mache ich, wenn man so will, gerade Freizeit-Minusstunden, denn seit meinem 65. Geburtstag letztes Jahr hätte ich mein Arbeitszeit-Soll eigentlich erreicht. ⛱️
Unter dem Strich bin ich aber nicht der Liegestuhltyp. Darum kann Terra Verde noch eine Weile mit mir rechnen – und ich rechne als Hobbypensionär noch eine Weile für Terra Verde. 🧮 Ich kümmere mich nämlich um die Finanzen sowie um HR-Themen – von Verträgen über Zeitwirtschaft bis zu den Lohnzahlungen. Ich bin also Chef de Portemonnaie und Hüter der Verträge. 💰
Auf mich zählen kann man auch, wenn etwas geflickt, zusammengebaut oder gebastelt werden muss. Dann bin ich als betriebsinterner Monteur und Velo-Mech zur Stelle. 🧰
Mein «Ehrenamt» bei Terra Verde ist quasi mein Zweitberuf in der Freizeit: In Lenzburg betreibe ich eine Velowerkstatt namens «Velogloria», wo ich mehr als 200 Velos beherberge, instand setze und wieder auf die Strasse bringe. 🚲
Velos sind meine Leidenschaft! Für mich sind sie Kulturgut – besonders die historischen Modelle haben es mir angetan. An ihnen zu schrauben, liebe ich, weil das Upcycling des nachhaltigsten Fortbewegungsmittels gleich doppelt nachhaltig ist. Da erlebt mein Bio-Herz einen echten Full-Circle-Moment – oder sollte ich sagen: Full-Cycle-Moment? 🙃
Neben Velos und liebe ich auch die Berge. Diese erkunde ich allerdings häufiger zu Fuss als auf zwei Rädern. Letztes Jahr bin ich die Hälfte des Benediktswegs gewandert und dieses Jahr im April folgte die zweite Hälfte. 🥾
Ausserdem engagiere ich mich seit seiner Gründung im Vorstand des Vereins Naturwerkstatt Eriwis, der 2025 den Binding-Preis für Biodiversität gewann.